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03.02.2020, 15:16

Skoda-Studie Vision IN: Günstiges SUV nur für Indien?

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Ob das günstige SUV auch außerhalb Indiens verkauft wird, ist noch nicht klar

Mit einer neuen Studie blickt Skoda auf der Motorshow in Delhi auf ein neues günstiges SUV für Indien. Die Serienversion soll schon 2021 folgen - rollt das Auto auch nach Europa?

Skoda bringt für Indien ein neues SUV auf den Weg. Wie das aussehen könnte, zeigt die VW-Tochter auf der Motor Show in Delhi diese Woche mit der Studie Vision IN.

Im neuen Entwicklungszentrum im indischen Pune wird der kleine Geländewagen auf die Räder gestellt, dabei setzen die Autobauer auf etablierte Konzerntechnik. Die Plattform teilt sich der Wagen mit Skoda Kamiq und VW T-Cross. Der SUV hat aber ein auf Indien zugeschnittenes Design und ein komplett eigenständiges Interieur. Der Antrieb mit einem 1,5 Liter großen Benziner mit 110 kW/150 PS ist vergleichsweise konventionell.

Zwar kündigt Skoda die Serienfertigung des Autos für das kommende Jahr an - und auch die Konzernmutter VW will sich dieses indischen Baukastens bedienen. Doch offizielle Aussagen zu einem Angebot außerhalb Indiens gibt es nicht. In Unternehmenskreisen ist allerdings immer mal wieder die Rede davon, dass der Konzern auch in Europa wieder günstigere Autos anbieten will. Spätestens dann könnte die Vision IN auch im Westen wichtig werden.

Auf den Geschmack gekommen?

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Ford erweitert seine SUV-Palette. Mit dem kleinem Geländewagen Puma verschafft der Autobauer zudem einem alten Namen einen neuen Auftritt.

Ford schickt seinen neuen Puma Anfang März gegen kompakte Geländewagen wie Peugeot 2008 oder Renault Captur ins Rennen. Die Preise für den hochbeinigen Verwandten des Fiesta starten in Österreich bei 24.582 Euro, teilte Ford mit. Um die Jahrtausendwende hatten die Kölner schon einmal einen Puma auf Fiesta-Basis im Programm, damals ein Sportcoupé.

Für einen Aufpreis von rund 2.000 Euro wird jetzt aus dem Kleinwagen ein SUV. Mit seinen in den Kotflügeln weit nach oben gerückten Scheinwerfern erinnert es auf den ersten Blick sogar ein wenig an einen Porsche Macan oder Cayenne. Allerdings beschränkt sich der Ford im Gegensatz zu seinen stilistischen Vorbildern auf eine Länge von knapp 4,20 Metern und auf Motoren mit zunächst nur drei Zylindern.

Stöpsel ziehen wie in der Badewanne

Trotz seines sportlichen Zuschnitts will der Puma ein Auto für Praktiker sein und bietet nicht nur innen reichlich Platz, sondern hat einen ebenso großen wie pfiffigen Kofferraum mit einem Volumen von 523 Litern. Unter dem mehrfach verstellbaren Ladeboden gibt es ein Fach, das mit 45 Zentimeter ungewöhnlich tief ist und 80 Liter fast. Es lässt sich besonders leicht reinigen. Wie bei einer Badewanne kann man einen Stöpsel ziehen und so das Putzwasser ablaufen lassen.

Der Mild-Hybrid soll Sprit und CO2 einsparen

Angeboten wird der Puma zunächst mit einem Dreizylinder-Turbobenziner, den es wahlweise mit 92 kW/125 PS oder 114 kW/155 PS gibt. Den 1,0-Liter-Motor kombinieren die Kölner in der stärkeren Version serienmäßig und in der schwächeren gegen Aufpreis mit einem 48-Volt-Startergenerator. Dieser Mild-Hybrid-Antrieb soll Alltag bis zu zehn Prozent CO2 einsparen.

Der Puma erreicht bis zu 205 km/h und kommt im besten Fall auf einen Normverbrauch von 4,2 Litern (96 g/km CO2). Wenige Wochen nach der Markteinführung will Ford auch einen Diesel mit 1,5 Litern Hubraum und ebenfalls 92 kW/125 PS bringen. Außerdem bereitet der Hersteller eine siebenstufige Doppelkupplung vor. Ein Allradantrieb dagegen ist nicht geplant.

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Immer mehr kleine Autos gibt es auch als Stromer. Zum Jahreswechsel wird es auch den Renault Twingo mit Stecker statt Tankrüssel geben.

Renault setzt den Twingo unter Strom: Wie den Smart Forfour, der auf der gleichen Plattform steht, wird es den Kleinwagen künftig auch als Elektroauto geben. Die Premiere hat der französische Hersteller für den Genfer Autosalon (5. bis 15. März) angekündigt.

Der Verkauf in Deutschland soll zum Jahreswechsel starten. Einen Preis hat Renault noch nicht mitgeteilt.

Bis zu 250 Kilometer Reichweite

Wo bisher Dreizylinder knattern, gibt es dem Hersteller zufolge künftig einen E-Motor mit 60 kW/82 PS, der aus einem 21 kWh großen Akku gespeist wird. Das reicht für einen Sprint von 0 auf 50 km/h in 4,0 Sekunden, ein Spitzentempo von 135 km/h und eine Normreichweite von 180 Kilometern. Für den Stadtverkehr, in dem der Twingo für gewöhnlich zu Hause sein dürfte, stellt Renault einen Aktionsradius von bis zu 250 Kilometern in Aussicht.

Zur Ausstattung des Twingo Z.E. genannten Autos zählt ein Ladesystem, über das der Wagen mit Wechselstrom in Stärken von 230 und 400 Volt sowie mit Ladeleistungen bis 22 kW nachtanken kann. Binnen einer halben Stunde zieht die Batterie so im besten Fall genügend Strom für weitere 80 Kilometer Fahrt.

Soundgenerator und App-Zugang

Serienmäßig an Bord ist ein Soundgenerator, der bis 50 km/h mit drei individuell wählbaren Tönen Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer warnen soll. Außerdem gibt es ein Online-Infotainment und einen App-Zugang, mit dem man das Laden vom Smartphone aus überwachen kann.