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27.01.2020, 11:19

Hondas Elektro-Kleinwagen E startet 34.990 Euro

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Runde Scheinwerfer, klare Form: Honda schickt den E im Mai zu den Händlern

Honda startet sein vollelektrisches Zeitalter mit einem Kleinwagen im Retro-Look. Der Honda E rollt ab Mai zu den Händlern. Was kann der kleine Flitzer?

Honda bringt im Mai sein erstes vollelektrisches Auto zu den Händlern. Der Honda E feierte auf der IAA im letzten Herbst Premiere und ist laut Hersteller in Österreich ab 34.990 Euro zu haben. Förderungen sind bei diesem Preis noch nicht berücksichtigt

Dafür gibt es einen viertürigen Kleinwagen von 3,90 Metern Länge mit einem 35,5 kWh großen Akku für maximal 210 Kilometer WLTP-Reichweite. Beim Design mit den klaren Linien und den runden Scheinwerfern ließ sich Honda vom ersten Civic von 1972 inspirieren.

Der elektrische Kleinwagen fährt bis zu 145 km/h

Den Antrieb übernimmt in der Grundversion ein E-Motor mit 100 kW/136 PS und 315 Nm, der an der Hinterachse montiert ist. Für 3.000 Euro Aufschlag hebt Honda die Leistung auf 113 kW/154 PS an. Damit beschleunigt der Fünfsitzer laut Hersteller im besten Fall in 8,3 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht maximal 145 km/h.

Geladen wird der Honda E im besten Fall binnen 4,1 Stunden. Eine Schnellladung auf 80 Prozent gelingt an einer 100 kW-Säule in 30 Minuten.

Bildschirme im Cockpit und erweiterte Konnektivität

Die Japaner füllen das gesamte Cockpit mit Bildschirmen und ersetzen auch die Außenspiegel durch Kameras. Selbst der Rückspiegel lässt sich auf Video-Technik umschalten und macht bei Bedarf die Hinterbänkler auf diese Weise quasi durchsichtig.

Außerdem gibt es erstmals ein Sprechsteuerungssystem mit freien Dialogen wie auf dem Smartphone und eine optimierte Konnektivität. So kann man den Honda E auch mit dem Handy öffnen und starten.

Der Stromer soll nicht alleine bleiben: Bis 2022 will Honda alle Volumenbaureihen mit einem elektrifizierten Antrieb anbieten und noch ein zweites Akku-Auto auf den Markt bringen.

Auf den Geschmack gekommen?

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Mit heute, Mittwoch, endet in Österreich die situative Winterausrüstungspflicht. Diese besagt, dass von 1. November bis 15. April an allen Rädern Winterreifen angebracht werden müssen. Ein Wechsel auf Sommerreifen ist gesetzlich nicht notwendig. "Rein rechtlich ist es absolut erlaubt, mit Winterreifen weiterzufahren", sagte ÖAMTC-Techniker Friedrich Eppel im Gespräch mit der APA.

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Wer nun viel mit dem Auto unterwegs ist, "sollte bald auf Sommerreifen wechseln". Wer das Fahrzeug die meiste Zeit stehen hat und nur "ab und zu zum Einkaufen fährt, braucht sich keinen Stress zu machen", so der Rat des Experten. Seit Montag haben Autowerkstätten großteils wieder normal geöffnet.

Sobald die Temperaturen steigen und mit Schnee nicht mehr zu rechnen ist, sollten auf jeden Fall Sommerreifen aufgezogen werden. Außerdem verschleißen Winterreifen schneller, wenn es warm ist. Sollte es nach dem 15. April noch schneien und Lenker werden mit Sommerreifen "erwischt", kann das aber bei einem Unfall Probleme mit der Versicherung bringen.

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In ihrer Brunftzeit machen sich Marder gern im Motorraum an Schläuchen oder Kabeln zu schaffen. Was lässt sich vorbeugend tun und welche Versicherung zahlt, wenn die pelzigen Tiere zugebissen haben?

Startet morgens der Motor plötzlich nicht, das Cockpit zeigt Fehlermeldungen an und unter dem Auto finden sich Pfützen? Dann hat vielleicht ein Marder das Auto in der Nacht heimgesucht. Der genauere Blick offenbar dann häufig zernagte Schläuche, zerfetzte Dämmmatten, durchtrennte Zündkabel oder zerbissene Gummimanschetten im Motorraum.

Das sind nach Angaben des TÜV eindeutige Marderspuren. Und selbst wenn es noch möglich ist, sollte man jetzt nicht einfach losfahren. Denn wenn nicht nur das Dämmmaterial beschädigt, sondern auch Kühlmittelschläuche angebissen wurden, kann der Motor überhitzen - und schlimmstenfalls den Hitzetod sterben.

Marderpfoten meiden Maschendraht

Der TÜV rät als Vorsorge zum Marderschutz mit Maschendraht. Ein unter dem Motorraum und den Achsen platziertes Maschendraht-Gitter schrecke die Tiere häufig ab. Mit ihren sensiblen Pfoten meiden sie solche Flächen. Nach der Brunftzeit von März bis Juni sollte das Gitter aber wieder verschwinden. Denn die Tiere könnten sich daran gewöhnen, so die Prüfexperten.

Wer ein Carport hat, kann es mit einer Art niedrigem Weidezaun dauerhaft sichern. Tipps wie ausgelegte Säckchen mit Hundehaaren, Urinsteine, tickende Wecker oder Lichter im Motorraum sind dagegen "recht zweifelhaft", so der TÜV.

Beißattacken im Motorraum

In ihrer Brunftzeit - sie kann von März bis Juni dauern - sind Marder besonders aktiv. Finden sie etwa in Motorräumen Spuren von Konkurrenten, können sie dort aggressiv wüten und wahllos Bauteile anbeißen. Als Nahrung nutzen die Tiere die Schläuche, Dämmmatten oder Manschetten indes nicht, wie der TÜV erklärt.

Wer oft über Nacht an verschiedenen Orten und so in verschiedenen Marderrevieren parkt, lässt den Motorraum besser häufiger professional reinigen, um die Geruchsspuren zu entfernen. Aber bitte nicht selbst zum Hochdruckreiniger greifen, das kann weitere Schäden verursachen.