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08.01.2020, 15:56

Jeep elektrisiert Compass, Renegade und Wrangler

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Elektrisch in die Zukunft

Von wegen Dinosaurier: Auch Jeep geht jetzt so langsam mit dem Trend und elektrisiert seine Geländewagen. Auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas hat der US-Hersteller die Modelle Compass, Renegade und Wrangler als Plug-in-Hybrid gezeigt. Die Markteinführung kündigte Jeep noch für dieses Jahr an.

Details zu Antrieb, elektrischer Reichweite und Verbrauch dieser 4Xe genannten Modelle teilte das Unternehmen noch nicht mit. Bei den drei Teilzeitstromern wollen es die Amerikaner aber nicht belassen: Bis 2022 soll es für jede Baureihe mindestens eine elektrische Option geben.

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Gemeinsam mit dem Disney-Konzern zeigt Mercedes auf der Elektronikmesse CES eine vom Kino-Kassenschlager "Avatar" inspirierte Designstudie. So wie im Film das Volk der Na'vi auf dem Planeten Pandora mit der Natur im Einklang lebt, betone auch das Elektrofahrzeug "Vision AVTR" den rücksichtsvollen Umgang mit Ressourcen und die Harmonie zwischen Mensch und Natur, erklärt Designchef Gorden Wagener.

Beim AVTR handelt es sich um einen mehr als fünf Meter langen Viersitzer, dessen Silhouette einen Bogen beschreibt. In vielen Details sei dabei die Natur das Vorbild gewesen, so Wagener. Die ballonförmigen Reifen erinnerten an Blütenkelche, und auf dem Heck gebe es 33 bewegliche kleine Klappen, die dem Rückenpanzer eines Reptils nachempfunden seien.

Zusammen mit fast 20.000 LEDs überall an Karosserie und Reifen sollen die Klappen und Reifen der Kommunikation mit der Außenwelt dienen. Auch die Fortbewegung folgt einem Vorbild aus der Natur: Weil die vier Räder einzeln angetrieben sind und gegenläufig angesteuert werden können, fährt die Studie nicht nur vorwärts oder rückwärts, sondern kann sich auch im Krebsgang zur Seite bewegen.

Hinter transparenten Türen, die wie Insektenflügel nach oben aufschwingen, erwartet die Passagiere eine kuschelige Lounge ohne Lenkrad, Anzeigen oder Bildschirme. Sie erwacht erst zum Leben, wenn der Fahrer die Hand auf das einzige Bedienelement in der Mittelkonsole legt. Damit steuert er nicht nur die Fahrt, sondern auch eine riesige Projektion, die das gesamte Armaturenbrett mit Unterhaltungsinhalten füllt.

Aber der AVTR soll auch in Sachen Nachhaltigkeit punkten: So ist der Fahrzeugboden mit Rattan ausgekleidet. Und die Batterie nutzt eine Zelltechnologie, die ohne Metalle und Seltene Erden auskommt und deshalb nicht nur recyclingfähig, sondern auch kompostierbar ist. So eine Wunderbatterie gibt es allerdings noch nicht - sie ist Fantasie und Wunsch der Designer.

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Im Abgasskandal bei Audi könnten laut einem Gerichtsgutachten neben Dieselmotoren auch Benziner von Manipulationen betroffen sein. Abgasmessungen zeigten beim Modell Q5 TFSI 2.0 Euro 6 je nach Testsituation deutliche Unterschiede beim Ausstoß von Stickoxiden und Kohlenmonoxid. Vergleichbare illegale Abschalteinrichtungen hatte Audi bei Dieselmotoren eingebaut.

Das Gutachten eines unabhängigen Sachverständigen wurde im Zuge eines Rechtsstreits vor dem Landgericht Offenburg erstellt. Verglichen wurde dafür der Abgasausstoß eines Audi Q5 in zwei Fahrsituationen: Einmal wurde vor dem Test das Lenkrad wie im alltäglichen Gebrauch des Autos eingeschlagen, und einmal nicht - ähnlich wie auf einem Prüfstand.

Im Ergebnis lag der Ausstoß von Stickoxiden laut Gutachten nach dem Einschlagen des Lenkrads um 24,5 Prozent höher. Bei Kohlenmonoxid lag der Unterschied demnach bei 59 Prozent. Der Stickoxid-Ausstoß belief sich nach dem Lenkradeinschlag laut Gutachten auf 82,5 Milligramm pro Kilometer und lag damit klar über dem gesetzlichen Grenzwert.

Die an dem Verfahren vor dem Landgericht Offenburg beteiligte Kanzlei Dr. Stoll und Sauer aus Lahr im Schwarzwald sieht dadurch den Verdacht bestätigt, dass an der Abgasreinigung des getesteten Audi-Modells "manipuliert" worden sei. "Abgasgrenzwerte werden offensichtlich nur auf dem Prüfstand eingehalten." Die Kanzlei erstattete daraufhin nach eigenen Angaben Anzeige gegen den früheren Audi-Chef Rupert Stadler.

Ein Konzern-Sprecher von Audi äußerte sich zunächst nicht zu den neuen Vorwürfen, da es sich um ein laufendes Verfahren handle. Allerdings kündigte er an, dass der Autobauer dem Gutachten "entgegentreten" werde.

Gegen Stadler und sieben weitere Beschuldigte laufen bereits Verfahren im Zusammenhang mit dem Skandal um manipulierte Dieselabgaswerte.