Bei schlechter Sicht nicht an Rückleuchten orientieren

Nebelbänke und Nieselregen haben im Herbst Saison. Bei schlechter Sicht reagiert mancher Autofahrer vorschnell. Was sind typische Fehler im Nebel - und wie verhält man sich richtig?

Im Nebel fällt die Orientierung schwer, und das Gefühl für die Geschwindigkeit geht mitunter ganz verloren. "Viele Autofahrer fühlen sich im Nebel beklommen, wollen das Gefühl schnell loswerden und beschleunigen - die schlechteste Reaktion", erläutert Thorsten Rechtien vom TÜV. Ein weiterer typischer Fehler: Sich an den Rückleuchten des vorausfahrenden Autos zu orientieren. Denn so neigt man dazu, zu dicht aufzufahren. Richtig ist: Abstand halten, Tempo drosseln.

Um selbst sichtbarer zu werden, kann man die Nebelschlussleuchte einschalten. Erlaubt ist das in Österreich aber nur bei Sichtbehinderungen z.B. durch Regen, Schneefall oder Nebel und dergleichen. Denn die Leuchten verbessern zwar die Sichtbarkeit des eigenen Fahrzeugs. Doch im falschen Moment eingesetzt, könnten sie andere Autofahrer auch blenden.

Bei einer Sichtweite von unter 50 Meter raten die Experten außerdem: Nicht schneller als 50 km/h fahren.