Radtransport mit Wohnmobil und Caravan

Viele Urlauber mit Wohnmobil oder Wohnanhänger (Caravan) wollen ihre Fahrräder mit in den Urlaub nehmen. Ideal für den Transport sind Heckgaragen, wie sie viele Wohnmobile bieten, erklärt die Prüforganisation GTÜ. So bleiben die Räder trocken, sind vor Dieben geschützt und lassen sich gut sichern.

Traktions- oder Lenkprobleme, gerade bei Fronttrieblern, sind nicht zu befürchten - auch wenn bei schwereren Rädern in der Heckgarage weniger Gewicht auf der Vorderachse liegt. Alternativ lassen sich die Räder auch auf einem Fahrradträger am Wohnmobil-Heck transportieren. Hier gilt es, die Gewichtsvorgaben zu berücksichtigen.

Beim Gespann aus Pkw und Wohnanhänger, verzichten Urlauber besser auf einen Fahrradträgers am Heck des Caravans. Die GTÜ-Experten raten davon ab, da es zu einer Hebelwirkung kommen kann. Verfügt der Caravan über eine Garage, kann das Gespann empfindlich auf die Ladung im Heck reagieren. Hier gilt es, bei der Gewichtsverteilung gegenzusteuern. Eine Alternative sind Fahrradträger für die Deichsel. Hier müssen Camper die maximal zulässige Stützlast einhalten.

Wer die Räder auf dem Autodach mitnimmt, hat zwar die Mühe beim Hochwuchten der Bikes, wird aber durch ein sehr fahrstabiles Gespann belohnt, so die GTÜ. Je schwerer der Zugwagen, desto fahrstabiler.