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McLaren verkauft Elva für 1,7 Millionen Euro
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Supersportwagen gibt es viele. Eine Variante für puristische Frischluftfans bietet nun McLaren mit dem radikalen Elva. Ein entsprechend prall gefülltes Portemonnaie ist aber Pflicht. McLaren beginnt in diesen Tagen mit der Auslieferung des Elva. Der Supersportwagen ohne Front- und Seitenscheiben dürfte zum radikalsten Roadster der Saison werden. Gebaut werden 149 Exemplare zum Stückpreis von 1,7 Millionen Euro.

Dafür treiben die Briten einen hohen technischen Aufwand. Um die beiden Insassen auch ohne Kabine vor den Elementen zu schützen, haben sie ein spezielles Luftleitwerk entwickelt, das im Bug des Karbonkeils integriert ist. Auf Knopfdruck oder ab Tempo 50 automatisch stellt sich ein 15 Zentimeter hoher Windabweiser auf, der die Strömung um die Köpfe der Insassen herumführt. Selbst bei hohem Tempo. Dennoch gibt es als Dreingabe noch zwei aerodynamisch optimierte Helme sowie zwei vom Militär entwickelte Schutzbrillen. Ein Dach dagegen ist nicht im Angebot.

Technisch ist der Elva eng verwandt mit dem Senna, von dem er nicht zuletzt den 4,0 Liter großen V8-Turbo übernimmt. Allerdings hat McLaren die Leistung des Triebwerks auf 599 kW/815 PS gesteigert. Und weil der Elva mit einem Trockengewicht von 1148 Kilo zudem das leichteste Straßenfahrzeug in der Firmengeschichte ist, beschleunigt er mit seinen maximal 800 Nm noch besser: Für den Sprint von 0 auf 100 km/h vergehen 2,8 Sekunden, 200 km/h sind nach 6,7 Sekunden erreicht. Maximal kann der McLaren bis zu 328 km/h schnell fahren. Einen Verbrauch hat McLaren noch nicht genannt.

Neue C-Klasse: Mercedes bereitet Generationswechsel vor
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Die aktuelle C-Klasse ist seit 2014 am Start. Nach einem Facelift vor knapp vier Jahren, soll im Sommer die neue Generation das Ruder übernehmen - was kommt neu beim Nachfahren des "Baby Benz"? Die nächste Generation der meistverkauften Limousine aus Stuttgart soll im Juni in den Handel kommen, teilte der Hersteller bei abschließenden Testfahrten mit, nannte aber noch keine Preise.

Verglichen mit dem sieben Jahre gebauten Vorgänger soll die Modellreihe künftig dynamischer daherkommen und agiler fahren. Dafür gibt es laut Chefingenieur Christian Früh ein muskulöseres Design mit sogenannten Powerdomes, also Ausbuchtungen auf der Haube. Und statt des filigranen Sterns auf dem Kühler kommt eine große Mercedes-Plakette im Grill sowie erstmals eine Hinterachslenkung, mit der die Limousine für den Fahrer deutlich handlicher wirken soll. Und das, obwohl die C-Klasse laut Früh sogar rund sieben Zentimeter in die Länge geht und sich nun auf 4,75 Meter streckt.

Dieses Wachstum soll vor allem den Passagieren in der zweiten Reihe zugutekommen. Sie profitieren von 2,5 Zentimetern mehr Radstand sowie von etwas mehr Kopf- und Schulterfreiheit, stellt der Chefingenieur in Aussicht. Für den Fahrer gibt es ein neues Cockpit, das von der neuen S-Klasse inspiriert ist - mit frei stehendem Bildschirm hinter dem Lenkrad und einem großen Display, das schräg zwischen Mittelkonsole und Mitteltunnel steht.

Während es innen mehr Platz gibt und mehr Technologie, wird unter der Haube abgerüstet: Zumindest diesseits von AMG baut Mercedes nur noch Vierzylinder ein, die allerdings alle mit einem 48-Volt-Generator elektrifiziert wurden. Zunächst reicht die Bandbreite laut Früh bei den Benzinern vom C 180 mit 125 kW/170 PS bis zum C 300 mit 190 kW/258 PS. Bei den Dieseln kommen ein C 220 d mit 147 kW/200 PS und ein C 300 d mit 195 kW/265 PS. Noch in diesem Jahr soll es auch die ersten Versionen mit Plug-in-Hybrid und einer elektrischen Reichweite von mehr als 100 Kilometern geben. Diese plant Mercedes als Benziner und Diesel mit Heck- oder Allradantrieb.

Anders als bisher startet die Limousine allerdings nicht mehr alleine. Sondern erstmals will Mercedes zum Generationswechsel gleich auch den Kombi ins Rennen schicken. Außerdem soll es diesmal nach Informationen aus Unternehmenskreisen analog zur E-Klasse auch eine aufgebockte Allterrain-Version dieses T-Modells geben. Dafür stehen hinter Coupé und Cabrio angesichts der angekündigten Verschlankung des gesamten Mercedes-Modellprogramms noch dicke Fragezeichen.

Der Ford Ecosport im Gebrauchtwagen-Check
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Höhere Sitzposition und bequemer Einstieg sind Kaufgründe für SUV-Kunden. Es muss aber nicht immer ein Dickschiff sein. Ein kleines Gefährt ist etwa der Ford Ecosport - auch gebraucht ein guter Kauf?

Man nehme einen Kleinwagen, bocke ihn auf und gönne ihm ein Reserverad an der Hecktür: So wurde aus dem Fiesta das Mini-SUV Ecosport. Mit Blick auf die Beliebtheit der Gattung ist der Pseudo-Geländewagen ein markenstrategisch nachvollziehbares Auto. Bei der Hauptuntersuchung (HU) schneidet es ganz okay ab. Der Ecosport tritt an gegen Autos wie Opel Mokka, Renault Captur und Peugeot 2008.

Modellhistorie: 2012 auf der Automesse in Neu-Delhi vorgestellt, kam der Ecosport 2014 als zweite Generation erstmals auch in Deutschland auf den Markt. Schon im Folgejahr gab es das erste Update, bei dem unter anderem das Fahrwerk neu justiert wurde. 2017 dann das zweite Facelift: Das Reserverad konnten Kunden nun abbestellen, der Innenraum wurde überarbeitet, die Front bekam den Look der Flotte.

Karosserievarianten: Der Ecosport ist ein Mini-SUV mit fünf Türen. Wie bei manchem großen Geländewagen schwingt seine Hecktür seitlich auf.

Abmessungen (laut ADAC): 4,01 m bis 4,02 m x 1,77 m x 1,61 m bis 1,65 m (LxBxH), Kofferraumvolumen: 320 l bis 1.238 l.

Stärken: Laut "Auto Bild Tüv Report 2021" empfehlen sich als Gebrauchtwagen vor allem die Exemplare ab 2015. Die weisen bei der HU insgesamt ein geringeres Mängelniveau als der Durchschnitt auf. In Sachen Fahrwerk gilt das vor allem für die Radaufhängungen, aber auch Federn, Stoßdämpfer und Antriebswellen bleiben demnach bislang unauffällig. Als vergleichsweise haltbar erweisen sich auch die Bremsscheiben. Blinker werden selten beanstandet.

Schwächen: Bei der zweiten HU zeigt der Ecosport seine größte Schwäche: Die Handbremse zeigt beim zweiten HU-Termin eine um das Siebenfache erhöhte Mängelquote, so der Report. Überdurchschnittlich oft bemängelt wird auch die Lenkung; schon beim ersten HU-Termin gilt das auch für Scheinwerfer und Rückleuchten.

Pannenverhalten: Dem ADAC liegen keine Daten zum Ecosport vor. Allerdings trafen das Mini-SUV einige Rückrufe - bei Exemplaren vom Baujahr 2016 wegen fehlerhafter Schweißnähte an den vorderen Querlenkern. Bei Ausführungen mit Automatikgetriebe könne zudem die Ölpumpe versagen, worauf der Tüv-Report hinweist.

Motoren: Benziner (Drei- und Vierzylinder, Frontantrieb): 74 KW/100 PS bis 103 kW/140 PS; Diesel (Vierzylinder, Front- und Allradantrieb): 66 kW/90 PS bis 92 kW/125 PS.

Schnee und Eisklumpen aus den Radkästen entfernen
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Scheiben freiräumen, Beleuchtung säubern und stets genügend Wischwasser mit Frostschutz an Bord haben. Autofahrer müssen im Winter an vieles denken - auch an Schneemassen in den Radkästen.

Bei starkem Schneefall türmen sich Schneeberge am Straßenrand. Und auch in den Radkästen des Autos kann sich die weiße Pracht sammeln, wenn die Reifen den Schnee nach oben schleudern. Gefriert er zu Eis, kann das in Extremfällen die Lenkfähigkeit einschränken und das Auto anders als gewohnt reagieren lassen. Darauf weist der TÜV hin. Das Eis kann außerdem Schäden an Reifen und Karosserie verursachen.

Daher sollten Autofahrer die Schneeklumpen aus den Radhäusern, wie Radkästen auch genannt werden, möglichst rasch entfernen. Ist der Schnee noch weich, kann man ihn zum Beispiel mit einem Schneefeger entfernen. Deshalb ist es wichtig, die Klumpen nach dem Abstellen des Autos zu entfernen, damit sie nicht festfrieren. Bei längeren Fahrten ist es ratsam, bei Zwischenstopps die Radkästen freizumachen.

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